SEKEM – Für Mensch und Umwelt

Jedes Oetinger natur-Produkt ist ein Einzelstück und wird auf der SEKEM-Farm in Ägypten hergestellt. SEKEM (altägyptisch für "sonnenhafte Lebenskraft") ist mehr als eine Produktionsstätte: Ziel und Mittelpunkt des Schaffens sind die Menschen, das Verständnis der Kulturen und Religionen sowie die Entwicklung der Gemeinschaft und die Integration möglichst vieler Menschen der Region.

 

 

Das  Mittel zu diesem Zweck sind die biologisch-dynamische Landwirtschaft nach demeter und Produkte aus ihren Erzeugnissen. So entstand ca. eine Autostunde von Kairo entfernt seit Ende der Siebziger Jahre aus karger Wüste eine fruchtbare Oase mit Feldern, Gärten, Schulen und Kindergärten, einem Gesundheitszentrum zur medizinischen Versorgung sowie zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser für die rund 2.000 engagierten Menschen.

 

 

Fotos: © Alnatura

 

Die Erzeugnisse reichen von Obst, Gemüse und Kräutern bis hin zu aufwändig verarbeiteten Textilien und hochwertigen Stoffen für die Haute Couture. Eine ganz besondere Initiative ist die sogenannte „Puppenwerkstatt“. Hier werden die Oetinger natur-Produkte von Hand genäht.

 

 

 

© www.rightlivelyhood.org

Die Vision von SEKEM

Die SEKEM-Farm wurde vor mehr als 30 Jahren von Dr. Ibrahim Abouleish gegründet. Sie ist eine außergewöhnliche Initiative, die sich ganz der Idee einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben hat. Dr. Ibraihim Abouleish formulierte 1977 in seiner Vision, was aus SEKEM werden soll: "Eine Gemeinschaft von Menschen aller Nationen und Kulturen, die gemeinsam arbeiten und lernen, die Erde pflegen und der Gemeinschaft dienen."

Diese Vision ist inzwischen wahr geworden. Der Gründer Dr. Ibrahim Abouleish sorgt nicht nur für fair entlohnte und sozialverträgliche Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in einem Netzwerk aus Verarbeitungsbetrieben für Lebensmittel, Textilien und Arzneimittel. Zusammen mit seinem Sohn Helmy Abouleish bietet er mittels sozialer und kultureller Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und einer Universität seinen Landsleuten die Chance auf eine bessere Zukunft. Der Erfolg des Projektes wird dabei nicht nur an den rein ökonomischen Ergebnissen, sondern auch an dem gemessen, was sie für das Gemeinwohl erreicht hat.

 

 

In SEKEM wurde zudem das weltweit erste Feld mit Bio-Baumwolle bestellt. Darüber hinaus setzte die SEKEM-Initiative bei der ägyptischen Regierung erfolgreich den Verzicht auf die chemische Schädlingsbekämpfung per Flugzeug durch. Das bedeutet 35.000 Tonnen weniger Chemie pro Jahr im konventionellen Baumwollanbau in Ägypten.

Für sein Engagement für den Umweltschutz und im sozialen Bereich wurde der SEKEM-Gründer Dr. Ibrahim Abouleish u.a. 2003 mit dem Alternativen Nobelpreis und 2012 mit dem Business for Peace Award ausgezeichnet. 

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